P r e s s e k o n t a k t
Heidrun Schöning, Tel. 0331 – 20 155 70
NABU – Presse und Öffentlichkeit
Dietrich von Tengk-Kobligk, Tel. 030 – 28 482 167
BWE – Landesverband Berlin-Brandenburg, Vorsitzender
P r e s s e s t i m m e n
Hier folgen fortlaufend Presse-Artikel oder Links. Weitere Hinweise nehmen wir dankend entgegen.
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22.06.09 . Nordkurier
Woidke sucht neue Windradgebiete
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22.06.09 . Neues Deutschland
Viel Wind um den Naturschutz – Symposium zeigt Berührungspunkte zwischen Arten- und Klimaschutz.
von Wolfgang Ewert
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16.06.09 . Nordkurier
Der NABU plädiert für Windräder in Schutzzonen.
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16.06.09 . Märkische Allgemeine Zeitung
Der Wald muss tabu bleiben.
von Klaus D. Grote
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16.06.09 . Klarstellung des NABU
Die dpa-Meldung “NABU ist für WKA in Naturschutzzonen” hat in Naturschutzkreisen für Irritationen gesorgt.
Der NABU hat eine Klarstellung formuliert.
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15.06.09 . BILD online
NABU plädiert für Windräder in Naturschutzzonen
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15.06.09 . agrarheute.com
NABU plädiert für Windräder in Naturschutzzonen
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15.06.09 . Sächsische Zeitung
Nabu plädiert für Windräder in Naturschutzzonen
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15.06.09 . RBB online
NABU für Windräder in Naturschutz-Zonen
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15.06.09 . dpa
NABU plädiert für Windräder in Naturschutzzonen
Potsdam (dpa/bb) – Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat sich für den Bau von Windrädern in bestimmten Naturschutzzonen ausgesprochen. Es müsse darüber nachgedacht werden, Windkraftanlagen zum Beispiel in den Randgebieten von Biosphärenreservaten zu errichten, sagte der Brandenburger NABU-Vorsitzende Tom Kirschey am Montag in Potsdam. Mögliche Standorte wären demnach Wiesen- und Weidegründe. Auch Landschaftsschutzzonen böten sich an. Es sei heute kein Platz mehr für Vorstellungen “aus der Zeit der Romantik”, wonach Windkraftanlagen aus ästhetischen Gründen nicht aufgestellt werden sollten. “Wir leben in einer Industrielandschaft.”
Laut NABU sehen gesetzliche Vorgaben den Bau von Windrädern in Schutzzonen nur theoretisch vor. “Beim Genehmigungsverfahren würde es dann aber Probleme geben”, erläuterte Kirschey anlässlich eines Symposiums von NABU und des Bundesverbandes WindEnergie.
In einem Grußwort forderte Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) den Ausbau der Windkraft-Flächen von derzeit 370 auf künftig 555 Quadratkilometer, um die Klimaschutz-Ziele zu erreichen. Es gebe keine Alternative zu der umweltfreundlichen Stromerzeugung, sagte Woidke. Besonders ehemalige Militärgebiete (Konversionsflächen) bieten sich laut Woidke als Standorte der Anlagen an. “Auch über die künftige Nutzung von Waldflächen muss diskutiert werden”, sagte der Minister.
Bei dem Thema Windräder in Wäldern zeigte sich der NABU- Vorsitzende Kirschey hingegen skeptisch. Ein großer Teil des Waldes müsste für den Anlagenbau abgeholzt werden. Das wäre ein massiver Eingriff in das ökologische Gleichgewicht. Besonders Fledermäuse würden dadurch gefährdet.
Mit der Volksinitiative gegen Windkraft ging Kirschey hart ins Gericht. Er habe bisweilen den Eindruck, dass die Initiative mit der Atomkraft-Lobby zusammenarbeite, sagte er. So würden die Windkraft- Gegner mit dem Argument werben, die Anlagen widersprächen dem öffentlichen Interesse an einer sicheren Stromversorgung. Dieses Argument sei vermutlich nicht zufällig das gleiche, das auch die Atomlobby vertrete. Das sei “eine unheilvolle Allianz”. Zudem bleibe unklar, wer die Initiative finanziere.
Die Forderung der Initiative, zwischen den Windparks einen Mindestabstand von zehn Kilometern einzuhalten, hält Kirschey “für wirtschaftlich nicht sinnvoll”. Es sei besser, manche Windparks nahe beieinander zu bauen oder sogar zusammenzulegen, damit der erzeugte Strom effizient verteilt und genutzt werden könne.
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15.06.09 . NABU und BWE
Naturschutzbund Deutschland e.V., Landesverband Brandenburg
Bundesverband WindEnergie e.V., Landesverband Berlin-Brandenburg
Gemeinsame Pressemitteilung